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Release Note17.05.2021

Relution Server 5.1

Relution 5

Major Release

Mit Relution 5 wird das System zur plattformübergreifenden Verwaltung von Geräten um viele Funktionen erweitert. Neben zahlreichen Optimierungen für iOS, macOS, tvOS und Android Enterprise wird die Verwaltung von Windows 10 Geräten zusätzlich ermöglicht. Relution kommt dabei vollständig ohne Cloud-IDs aus und kann in der eigenen Infrastruktur datenschutzkonform betrieben werden.

Relution 5 lässt sich somit ideal mit in unterschiedlichen Geräten in vielfältigen Anwendungsszenarien einsetzen. Durch die offenen Schnittstellen des Gesamtsystems ist zudem eine Integration in bestehende IT-Systemlandschaften möglich.

Windows 10

Verwaltung von Windows 10 Geräten

Relution 5 unterstützt die Verwaltung und Konfiguration von Windows 10 Geräten. Für mehr Informationen siehe Insight Windows 10 Geräte verwalten.

Unterstützte Versionen sind Windows 10 Home, Windows 10 Professional und Windows 10 Education. Bei der Einschreibung ist die Zuweisung eines Relution-Benutzers erforderlich.

Verwaltung und Konfiguration von Windows 10 Geräten in Relution mit Unterstützung der Editionen Home, Professional und Education

Anschließend kann die Einschreibung auf dem Gerät unter Verwendung der entsprechenden Benutzer-E-Mail-Adresse, der MDM-Server-URL und dem Einschreibe-Code durchgeführt werden. Für die Einschreibung wird keine Microsoft ID benötigt.

Einschreibung eines Geräts mit Benutzer-E-Mail-Adresse, MDM-Server-URL und Einschreibe-Code, ohne Verwendung einer Microsoft ID

Eingeschriebene Geräte lassen sich über Richtlinien konfigurieren. Mit Restriktionen lassen sich ausgewählte Geräte-Funktionen einschränken.

Auflistung von Konfigurationsmöglichkeiten in Relution Richtlinien, einschließlich der Option „Restriktionen“ zur Einschränkung von Gerätefunktionen

Über angewendete Aktionen kann ein Gerät neu gestartet, die Geräteinformationen aktualisiert oder ein Gerät auf Werkszustand zurückgesetzt werden.

Aktionen in Relution zur Verwaltung von Geräten, wie Neustart, Aktualisierung der Geräteinformationen oder Zurücksetzen auf Werkszustand

Modern Windows Apps lassen sich nativ in den Relution Store hochladen und über Aktionen auf eingeschriebene Windows 10 Geräte installieren und deinstallieren. Zur Erstellung von modern Windows Apps und der Konvertierung in andere Dateiformate für Windows Anwendungen siehe Insight Apps für Windows 10 Geräte.

Der Funktionsumfang für die Konfiguration, Restriktion und Absicherung von Windows 10 Geräten sowie die Installation von Anwendungen wird ab sofort kontinuierlich ausgebaut.

Richtlinien

Mehrere Richtlinien auf ein Gerät anwenden

Relution 5 ermöglicht die Anwendung von Gerätekonfigurationen über mehrere Richtlinien auf einem Gerät. Beispielsweise lässt sich nun eine Basisrichtlinie für alle Geräte und zusätzlich einzelne Richtlinien mit Konfigurationen für spezielle Geräte verwenden. Die neue Funktionalität bezieht sich auf alle Plattformen iOS, Android und Windows 10. Des Weiteren lassen sich bei iOS, macOS und tvOS auch mehrere Restriktions-Konfigurationen auf ein Gerät anwenden, die von iOS automatisch auf dem Gerät zusammengefasst werden. Für mehr Informationen siehe Insight Mehrere Richtlinien auf ein Gerät anwenden.

Priorität für Richtlinien vorgeben

Grundsätzlich gibt es Konfigurationen, die mehrfach auf einem Gerät vorhanden sein können und Konfigurationen, die nur einmalig vorhanden sein dürfen. Pro Plattform ist es daher ab sofort möglich eine Reihenfolge für die Richtlinien vorzugeben, anhand derer sich die Priorität definieren lässt. Werden nun mehrere Richtlinien mit einer Konfiguration auf einem Gerät angewendet, die nur einmal vorhanden sein darf, haben die Einstellungen der ersten Richtlinie Priorität und werden übernommen.

Konfigurationsansicht in Relution zur Festlegung der Priorität von Richtlinien pro Plattform

Um die Anwendung einzelner Konfigurationen auf Geräten besser nachvollziehen zu können wurde mit Relution 5 die Compliance-Ansicht in den Gerätedetails überarbeitet. Pro angewendeter Richtlinie lassen sich so alle aktuellen Konfigurationen auf dem Gerät auf einen Blick erfassen.

Überarbeitete Compliance-Ansicht in den Gerätedetails von Relution zur Anzeige aller aktuellen Konfigurationen je angewendeter Richtlinie
Relution Portal

Neues Erscheinungsbild und optimierte Bedienoberfläche

Relution 5 erscheint in einer neuen Anmutung. Das moderne Look & Feel beinhaltet neben dem neuen Relution Branding eine intuitivere Oberfläche. So wird die Bedienbarkeit durch eine verbesserte Strukturierung der Informationen und eine verbesserte Usability erhöht und das Arbeiten fällt erheblich leichter.

Optimierte Benutzeroberfläche in Relution 5 mit neuem Branding und optimierter Struktur für eine intuitivere Bedienung und erhöhte Effizienz

Das neue Portal beinhaltet folgende Optimierungen:

  • Einblendbare Navigationsleiste mit vertikaler Ausrichtung linksbündig
  • Benutzer- und Gruppen-Einstellungen direkt in der Hauptnavigation
  • Überarbeitete Listenansichten inklusive Kontextmenü global und pro Zeilen für Aktionen
  • Multi-Search Funktion mit Tags in Listenansichten
  • Überarbeitete Konfiguration von Spalten in Listenansichten
  • Unterseiten von Einstellungen auf eigener Verteilerseite
  • Notification Center für System- und Organisations-Admin
  • Spracheinstellungen und Datumswerte im Benutzerprofil
VPN

Domain VPN für iOS konfigurieren (Per Account VPN)

Relution 5 ermöglicht die Konfiguration von VPN für Domänen für iOS. Dadurch kann beim Zugriff auf definierte Domänen automatisch eine VPN Verbindung aufgebaut und damit auf geschützte Inhalte zugegriffen werden. Hierzu muss in den VPN Einstellungen „VPN-Verbindungen für Apps und Konten“ aktiviert werden. Anschließend können gewünschte Domänen direkt in der VPN Konfiguration eingetragen werden.

VPN-Einstellungen in Relution zur Aktivierung von „VPN-Verbindungen für Apps und Konten“ und Eintragung definierter Domänen für automatische VPN-Verbindungen auf iOS-Geräten
Eingabemaske in der VPN-Konfiguration von Relution zur Eintragung definierter Domänen für automatische Verbindungen auf iOS-Geräten

In-App VPN für iOS konfigurieren (Per App VPN)

Relution 5 ermöglicht die Konfiguration von VPN für iOS Apps. Dadurch kann für ausgewählte Apps automatisch eine VPN Verbindung aufgebaut und damit auf geschützte Inhalte zugegriffen werden.

Die Konfiguration „App zu VPN Zuordnung“ muss in der Richtlinie erstellt werden, in der auch die gewünschte VPN Verbindung für die Apps konfiguriert ist (nicht richtlinienübergreifend möglich). Die Funktionalität steht für die VPN Typen IPSec, AnyConnect und JuniperSSL zu Verfügung. L2TP wird derzeit von iOS nicht unterstützt.

Auswahl einer Konfiguration in Relution mit der Option „App zu VPN Zuordnung“ zur automatischen VPN-Verbindung für iOS Apps
App-Auswahl in der Relution Konfiguration „App zu VPN Zuordnung“ mit der Anwendung „VPN“
Suchleiste in der Relution Konfiguration „App zu VPN Zuordnung“ zur Filterung von Apps nach Quelle
Ansicht einer Richtlinie in Relution mit „App zu VPN Zuordnung“-Konfiguration für die automatische Verbindung ausgewählter Apps mit einem VPN
E-Mail-Adressen

Eindeutige E-Mail-Adressen

Ab Relution 5 ist die E-Mail-Adresse für neue Benutzer:innen in Relution einzigartig und kann nicht durch einen anderen Benutzer:in der gleichen oder einer anderen Organisation genutzt werden. Diese Eindeutigkeit wird bei der Benutzer-Authentifizierung über Single SingleOn (SSO) genutzt, um den Benutzer:in zu identifizieren und der richtigen Organisation zuzuordnen. Relution unterstützt die Protokolle OpenID Connect und SAML.

Android Enterprise

Android Apps über den Managed Google Play Store hinzufügen

Apps lassen sich mit Relution 5 direkt aus dem Managed Google Play Store in den Relution App Store hinzufügen und können anschließend auf kompatible Geräte verteilt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass Android Enterprise für die Relution Organisation konfiguriert ist. Siehe hierzu Insight Android Enterprise einrichten

Auswahl mehrer Apps aus dem Managed Google Play Store in Relution zur Integration in den Relution App Store

Option “Passwort überspringen” für Android Enterprise Einschreibungen

Wenn man ein Gerät mit Android Enterprise einschreibt wird empfohlen das Gerät immer mit einem Passwort zu schützen. Für den Fall, das dies nicht gewünscht ist, besteht nun die Möglichkeit während der Einschreibung die Anforderung zu deaktivieren. Standardmäßig ist die Option „Immer ein Gerätekennwort erfordern“ aktiviert.

Damit wird unabhängig von einer Passwortrichtlinie immer die Vergabe eines Passworts auf dem Gerät gefordert. Insbesondere bei Klassensätzen oder Ausleihgeräten an Schulen erhöht diese Funktion die Flexibilität in der Nutzung.

Einschreibungsoption in Relution für Android Enterprise Geräte mit der Möglichkeit, die Passwortanforderung während der Einrichtung zu deaktivieren
Einschreibungen

Einschreiben mehrerer Geräte mit einem Enrollment-Code

Relution 5 ermöglicht die Anlage eines Multi-Enrollment-Codes. Dadurch können beliebig viele Geräte mit einem Code eingeschrieben werden.

Die Optimierung vereinfacht massenhafte Android Enterprise Einschreibungen beispielsweise für Klassensätze oder Ausleihgeräte an Schulen aber auch für Einschreibungen von Bring Your Own Device (BYOD) Geräten bei iOS.

Erstellung eines Multi-Enrollment-Codes in Relution zur vereinfachten Einschreibung vieler Geräte, wie Android Enterprise oder BYOD-Geräte

Die automatische Einschreibung von Samsung Knox Mobile Enrollment (KME) Geräten mit Android Enterprise wird durch die Übertragung des Multi-Enrollment Codes aus Relution via Custom JSON in das MDM Profil bei Samsung KME ebenfalls vereinfacht. Ein manuelles Scannen des Android Enterprise Enrollment Codes aus dem Relution Portal ist damit nicht mehr notwendig und die Einschreibung lässt sich so weiter automatisieren.

Für mehr Informationen siehe Insight Samsung KME mit Android Enterprise.

Eingabemaske in der Samsung Knox Mobile Enrollment Anwendung zur Übertragung des Multi-Enrollment Codes aus Relution in das MDM-Profil
Konfigurationen

Konfiguration des Gerätenamens für iOS, macOS und tvOS supervised Geräte

Relution 5 ermöglicht die Steuerung der Gerätenamen über eine Richtlinie. Dabei kann auf eine Vielzahl von Platzhaltern zugegriffen werden, um eine dynamische Individualisierung von Gerätenamen zu ermöglichen.

Richtlinienkonfiguration in Relution zur dynamischen Anpassung von Gerätenamen für iOS, macOS und tvOS supervised Geräte mit Platzhalteroptionen

Konfiguration der Zeitzone für supervised iOS und tvOS Geräte

Mit Relution 5 lässt sich die Zeitzone per Richtlinie automatisch an iOS Geräte übertragen.

Dadurch kann auf die Aktivierung der Ortungsdienste während der Inbetriebnahme vollständig verzichtet und so eine Out-of-Box-Experience (OOBE) realisiert werden. Die Aktivierung der Ortungsdienste kann per Einstellung im DEP Profil übersprungen werden.

Richtlinienkonfiguration in Relution zur automatischen Übertragung der Zeitzone auf supervised iOS und tvOS Geräte
Usability / Funktionale Optimierungen
  • Die neue Schaltfläche "Anmelden als Organisationsadmin" im Kontextmenü der Übersichtliste der Organisationen ermöglicht Systemadministratoren den komfortablen Wechsel in eine andere Organisation mit entsprechenden Berechtigungen des Organisationsadministrators
  • Die Verlinkung zu den Geräten über die VPP-Lizenzdetails werden automatisch ausgeblendet, wenn keine Berechtigung für die Rolle Device Manager vorhanden ist
  • Für vollständig verwaltete Android Enterprise Geräte und Android Geräte mit Arbeitsprofil kann über die Restriktionen die Installation von Apps aus nicht vertrauenswürdigen Quellen aktiviert werden
  • Verlinkung von den App-Einstellungen zu den App-Kategorien
  • Alphabetische Sortierung der Schüler:innen eines Kurses im Bereich Bildung
  • Sortierung der VPP-Apps nach Namen in der Geräte-VPP-Lizenzliste
  • Neuanordnung der Dashboard Widgets
  • Anpassungen der App-Compliance-Konfigurationen an das neue Listendesign
  • Anpassung der Auto-Deployment Übersicht an das neue Listendesign
  • Fixierung der Tabellenüberschriften in allen Listen
  • Hinzufügen öffentlicher Anwendungen aus dem Windows App Store in den Relution App Store
  • Automatische Erneuerung von Education-CA-Zertifikaten, wenn diese in den nächsten 180 Tagen ablaufen
  • Hinzufügen der Konfiguration „Globaler Proxy“ für Android Enterprise
  • Hinzufügen der Konfiguration „Play Store Verwaltung“ für Android Enterprise
  • Ersetzen mehrerer Dropdown-Filter in der Inventarliste durch eine Liste auswählbarer Optionen
  • Anpassung der Zertifikatslisten an das neue Listendesign
  • Hinzufügen der Windows-Plattform im App-Release-Workflow
  • Anzeige von Gruppen und Gruppenmitgliedern für die Rolle Content Manager
  • Anpassung der Ansicht für Konformitätsverletzungen an das neue Listendesign
  • Auswahlbezeichnungen in das Suchfeld in App-Selektor-Modalen verschieben
  • Entfernen der Windows Update-Konfiguration aus den Restriktionen, da die Funktionalität in eine eigene Konfiguration ausgelagert wurde
  • Entfernen von der Funktion Development Hub
  • Entfernen von App Store Ratings
Technisches Changelog

Das Changelog zum Release finden Sie hier.