Relution Server 26.1
Neue Konfiguration für die Softwareupdates-Einstellungen
Mit Relution Version 26.1 wird eine neue Software-Update Einstellungs-Richtlinie für die Apple-Plattformen iOS, macOS, visionOS und tvOS eingeführt. Ziel ist es, den Änderungen von Apple beim Updateverhalten gerecht zu werden. Diese Einstellungen sind als Ergänzung zu den bisherigen Konfigurationen zu sehen und lösen einige der bereits veralteten Optionen dieser komplett ab.

Je nach Betriebssystem werden nur die relevanten Optionen angezeigt, sodass Administratoren genau die Einstellungen vornehmen können, die für das jeweilige Gerät verfügbar sind. Veraltete Einstellungen sind in den System Update Konfigurationen als solche gekennzeichnet. Apple hat bereits angekündigt, dass diese mit einer kommenden OS-Version im Jahr 2026 nicht mehr berücksichtigt werden.

Hinweis zur Systemupdate-Konfiguration Die neue Softwareupdates-Einstellungen sollte für Geräte ab iOS 18, bzw. macOS 15 zusätzlich eingerichtet werden.
Bitte beachten: Die neue Konfiguration ist ausschließlich für Software-Update-Einstellungen gedacht. Die regulären System-Updates bleiben weiterhin wie gewohnt verfügbar und sind für das eigentliche Updaten der Geräte verantwortlich.
Neue Richtlinie: Mathematische Einstellungen
Ab sofort können Taschenrechnerfunktionen auf Geräten über die neue Richtlinie “Mathematische Einstellungen” freigegeben und verwaltet werden. Besonders im Schulbereich ermöglicht dies, die Nutzung auf den Geräten gezielt zu steuern und anzupassen. Anwendbar ist die Richtline ab OS 26+.
Neue Richtlinie: Audio-Zubehör-Einstellungen
Mit dieser neuen Richtlinie lässt sich die Kopplung von Apple-Audiozubehör steuern: erlauben, vollständig sperren oder zeitlich begrenzt freigeben. Zeitfenster lassen sich aufgrund von Apple-Vorgaben nur in vollen Stunden festlegen. Anwendbar ist die Richtline ab OS 26+.
Zentrale TeamViewer-Konfiguration auf globaler oder Meta-Organisationsebene
Bisher konnte TeamViewer innerhalb der jeweiligen Unterorganisationen konfiguriert werden. Mit der Version 26.1 ist es möglich, einen TeamViewer-Account zentral auf globaler oder Meta-Organisationsebene zu hinterlegen. Dadurch entfällt die separate Konfiguration in jeder einzelnen Unterorganisation.
Sobald ein TeamViewer-Account auf globaler/Meta-Ebene hinterlegt ist, gilt diese Konfiguration automatisch auch für neu angelegte Unterorganisationen und ermöglicht die organisationsübergreifende Nutzung derselben TeamViewer-Einstellungen.
Dabei gelten folgende Regeln: Eine globale Konfiguration ist nur möglich, wenn kein TeamViewer-Account in einer Organisation eingerichtet ist. Umgekehrt kann auf der Organisations-Ebene keine Konfiguration vorgenommen werden, sobald bereits eine globale TeamViewer-Konfiguration aktiv ist.
Wenn TeamViewer bereits in einer Unterorganisation eingerichtet wurde, muss diese Verbindung zunächst in den Einstellungen der jeweiligen Organisation aufgelöst werden, bevor ein globaler Account konfiguriert werden kann. Dadurch wird verhindert, dass mehrere TeamViewer-Accounts parallel verwendet werden.

Bitte beachten Sie zudem das jeweilige Lizenzmodell: Wenn eine TeamViewer-Lizenz mit der globalen Organisation verknüpft ist, gilt sie serverweit und wird pro Gerät abgerechnet. Beim Lizenzmodell Bring Your Own License (BYOL) ergeben sich hingegen keine Änderungen.
Dieses Feature erleichtert die zentrale Verwaltung von TeamViewer-Zugängen, reduziert Konfigurationsaufwand und sorgt für konsistente Remote-Support-Einstellungen über alle Organisationen hinweg.
Auto-Einschreibungen: Massenaktion zur Zuweisung von Gerätegruppen
Mit Relution 26.1 können Administratoren mehrere Geräte gleichzeitig einer Gerätegruppe zuweisen, indem sie bei der Auto-Einschreibung festlegen, welche statischen Gruppen ein Gerät automatisch erhält. Außerdem ist es nun möglich, Gerätegruppen für mehrere Auto-Einschreibungen zu entfernen. Diese Funktionalität steht auch im Geräte-Inventar zur Verfügung.
Grundsätzlich empfehlen wir jedoch die Verwendung dynamischer Gruppen, da diese automatisch verwaltet werden und keinen manuellen Pflegeaufwand erfordern.
Test-Workflow für Richtlinien
Mit dieser Version wurde der Test-Workflow für Richtlinien eingeführt. Neue oder angepasste Richtlinienversionen können zunächst auf definierten Testgeräte-Gruppen getestet werden, ohne sie direkt für alle Geräte zu veröffentlichen.
Änderungen lassen sich so sicher prüfen, bevor sie produktiv ausgerollt werden. Auch bereits veröffentlichte oder ältere Versionen können erneut getestet werden.
Verbesserte Übersicht in der Versionshistorie
Die Sidebar der Versionshistorie wurde erweitert und bietet nun eine übersichtliche Darstellung der Richtlinienversionen. Auf einen Blick sehen Administratoren, wie viele Geräte einer Version zugeordnet sind und in welchem Status sie sich befinden.
Die verbesserte Übersicht erleichtert die Analyse und Kontrolle von Test- und Produktivversionen und sorgt für eine bessere Nachvollziehbarkeit von Verteilung der Richtlinien.
Verhalten bei Zertifikats-Erneuerung
Ab sofort können Administratoren festlegen, wie mit alten Zertifikaten nach einer automatischen Erneuerung verfahren wird. Bisher wurden sie automatisch gelöscht und waren abhängig von CRL- oder OCSP-Abfragen damit nicht mehr gültig.
Mit der neuen Funktion lässt sich einstellen, ob alte Zertifikate bis zum regulären Ablauf gültig bleiben oder sofort widerrufen und als ersetzt markiert werden. Standardmäßig bleiben alte Zertifikate bei neu angelegten Vorlagen gültig; bei bereits existierenden Vorlagen werden ersetzte Zertifikate wie bisher ungültig. Dieser Status lässt sich jetzt aber über die Zertifikatsliste nachvollziehen.
Anzeigename der Organisation auf dem Sperrbildschirm
Mit Android Enterprise kann ein Anzeigename für die Organisation definiert werden, der ein Gerät zugeordnet ist. Über die Richtlinie „Restriktionen“ → „Geräterestriktionen“ lässt sich nun steuern, ob dieser Organisationsname auch auf dem Sperrbildschirm unternehmenseigener Geräte angezeigt oder ausgeblendet wird.
Ist die Anzeige aktiviert, erscheint der Hinweis „Dieses Gerät gehört zu …“ mit dem konfigurierten Namen. So wird die Eigentümerschaft, beispielsweise in Schulen und Unternehmen, transparent und Geräte klar gekennzeichnet.
Platzhalter in Benutzerhinweisen
Ab sofort lassen sich in Benutzerhinweisen für Android Enterprise Platzhalter verwenden. So können Nachrichten dynamisch Geräte- oder Benutzerinformationen enthalten und für Endanwender individueller gestaltet werden.
CTOUCH RIVA D2 mit Relution zentral verwalten
Das interaktive Whiteboard CTOUCH RIVA D2 lässt sich komfortabel über die Relution-Plattform verwalten. Das Gerät basiert auf Android Classic und kann so problemlos in bestehende Schul-IT-Strukturen integriert werden – zentral gesteuert, einfach und effizient.
Das Changelog zum Release finden Sie hier.
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