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IT Asset Management

IT Asset Management (ITAM) bezeichnet die strukturierte Erfassung, Verwaltung und Optimierung aller IT-Ressourcen eines Unternehmens über ihren gesamten Lebenszyklus. Dazu zählen physische Geräte wie Laptops, Tablets und Smartphones ebenso wie Software-Lizenzen, Cloud-Abonnements und digitale Assets. Ziel ist es, jederzeit einen vollständigen Überblick darüber zu haben, welche IT-Ressourcen vorhanden sind, wo sie sich befinden, wer sie nutzt und was sie kosten.

Der Lebenszyklus eines IT-Assets beginnt mit der Beschaffung und endet mit der Außerbetriebnahme. Dazwischen liegen die Bereitstellung, der laufende Betrieb mit Wartung und Updates sowie die gezielte Planung des Austauschs. In jeder dieser Phasen entstehen Daten, die im Asset Management zentral erfasst und aktuell gehalten werden müssen. Veraltete oder lückenhafte Einträge können ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen und zu Compliance-Verstößen führen, etwa wenn Softwarelizenzen ablaufen oder Geräte mit bekannten Sicherheitslücken weiter im Einsatz bleiben.

Ein Unternehmen mit mehreren Standorten und hunderten Mitarbeitern steht ohne strukturiertes Asset Management schnell vor dem Problem, dass niemand genau weiß, welche Geräte im Umlauf sind, welche Lizenzen noch aktiv sind und welche Hardware längst das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat. Für Behörden und öffentliche Einrichtungen ist eine lückenlose Dokumentation darüber hinaus oft gesetzlich vorgeschrieben, etwa im Rahmen von Datenschutzaudits oder der Einhaltung der NIS2-Richtlinie.

Der entscheidende Vorteil eines konsequenten Asset Managements liegt in der Kombination aus Kostenkontrolle und Sicherheit. Ungenutzte Lizenzen lassen sich erkennen und kündigen, Geräte am Ende ihrer Lebensdauer werden rechtzeitig ersetzt und beim Offboarding von Mitarbeitern ist sichergestellt, dass alle zugewiesenen Assets zurückgegeben und Daten DSGVO-konform gelöscht werden.

Asset Management und Geräteverwaltung greifen in der Praxis eng ineinander, denn erst wenn bekannt ist, welche Geräte im Einsatz sind, lassen sich diese auch zentral konfigurieren und absichern.