Digitalpakt Schule
Der Digitalpakt Schule ist ein gemeinsames Förderprogramm von Bund und Ländern zur Digitalisierung der Schulen in Deutschland. Der erste Digitalpakt lief von 2019 bis 2024 und umfasste insgesamt rund 7,15 Milliarden Euro, mit denen Schulen flächendeckend mit digitaler Infrastruktur wie WLAN, Endgeräten und interaktiven Tafeln ausgestattet wurden. Mit dem Digitalpakt 2.0, auf den sich Bund und Länder im Dezember 2025 geeinigt haben, wird das Programm von 2026 bis 2030 mit insgesamt 5 Milliarden Euro fortgeführt, je zur Hälfte finanziert durch Bund und Länder.
Der Digitalpakt 2.0 verfolgt einen ganzheitlicheren Ansatz als sein Vorgänger. Neben der weiteren Modernisierung der technischen Infrastruktur fördert er erstmals auch Bildungssoftware, professionellen technischen Support sowie die gezielte Fortbildung von Lehrkräften im Umgang mit digitalen Medien. Ein weiteres Ziel ist die Vereinfachung der Verwaltungsprozesse: Schulträger können künftig pauschalierte Förderzuweisungen erhalten, was den bürokratischen Aufwand bei der Antragstellung erheblich reduziert.
Für kommunale Schulträger bedeutet der Digitalpakt 2.0 eine erhebliche Investitionsmöglichkeit in die digitale Lernumgebung ihrer Schulen. Schulen, die bereits im Rahmen des ersten Digitalpakts Tablets, Laptops und Netzwerkinfrastruktur angeschafft haben, stehen nun vor der Aufgabe, diese Geräteflotten dauerhaft zu verwalten, sicher zu betreiben und weiterzuentwickeln. Genau hier wächst der Bedarf an zentralen Verwaltungslösungen, die große Gerätemengen über mehrere Schulstandorte hinweg effizient administrieren können.
Ein wesentlicher Vorteil des Digitalpakts 2.0 gegenüber dem Vorgänger ist die ausdrückliche Förderung von Wartungs- und Supportstrukturen. Der erste Digitalpakt hatte vielerorts zu einem Geräteberg geführt, der mangels IT-Personal kaum professionell betreut werden konnte. Mit der Neuauflage soll dieser strukturelle Mangel behoben werden, sodass die angeschafften Geräte auch nachhaltig im Unterricht eingesetzt werden können.
Damit die durch den Digitalpakt geförderten Geräte sicher, DSGVO-konform und effizient genutzt werden können, braucht es eine zentrale Verwaltungslösung, die Schulträgern ermöglicht, Tablets und Laptops über alle Standorte hinweg einheitlich für den Schulalltag einzurichten.