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Eine Frau deutet erklärend mit einem Stift auf ein iPad, ein junges Mädchen sitzt lächelnd daneben

Eltern

Zum Schutz der Kinder

Eine Frau blickt auf ein junges Mädchen, beide sitzen auf einem Sofa und halten jeweils ein mobiles Endgerät in der Hand

Relution MDM für Eltern

Schüler nutzen ihre Tablets häufig auch außerhalb des Unterrichts, egal ob das Tablet von der Schule ausgeliehen wird oder die Eltern es selbst finanziert haben. Ähnlich wie die Lehrkräfte in der Schule möchten Eltern dabei mitbestimmen, welche Apps zu welcher Zeit verwendet werden, und zwar ohne jedes Mal am Gerät des Kindes etwas einstellen zu müssen. Mit der Relution Parent App können Eltern die App-Nutzung ihres Kindes einfach aus der Ferne steuern. Dabei bleiben die von der Schul-IT vorgegebenen Einstellungen und Richtlinien unangetastet.

Geräteverwaltung für Eltern

Eltern beschäftigt beim Thema Schulgeräte häufig zwei große Fragen: Wie weit reicht der Zugriff der Schule auf das Endgerät und bekommt die Schule von der privaten Nutzung mit? Gleichzeitig stellt sich die Frage, wer aus der Familie die Mediennutzung am Nachmittag regelt, wenn das Schulgerät auch zum Spielen, Streamen und Chatten genutzt wird.

Ein Mobile-Device-Management-System schafft eine klare Trennung beider Bereiche: Die Schule verwaltet den schulischen Teil des Geräts und setzt Jugendschutz und Datenschutz durch. Die Eltern erhalten Zugriff auf die Nutzung außerhalb des Unterrichts und legen fest, welche Apps wann genutzt werden dürfen. So bleibt das Schulgerät auch zu Hause unter Kontrolle – ohne dass Schule und Eltern in die Zuständigkeiten des jeweils anderen eingreifen.

Die Relution Parent App im Überblick

Die Parent App wird auf dem Gerät der Eltern installiert und verbindet sich mit dem Relution Agent auf dem Schülergerät. Eltern sehen darin die installierten Apps, können diese sperren oder einzelne davon freigeben. Dateien, Nachrichten, Fotos und den Standort des Schülers zeigt die App nicht.

Was bietet Relution für Eltern?

Relution deckt die wichtigsten Bereiche ab, die für Eltern in Bezug auf ein Schulgerät von Bedeutung sind: die Steuerung der Apps während der Schulzeit, um eine sichere Inhaltsvermittlung nach Schulschluss, die Trennung zwischen schulischer und privater Nutzung sowie den Schutz der Daten der Schüler.

Relution im Schulalltag

  • Apps nach Schulschluss steuern

    Illustration eines Tablets mit einer Reihe von Apps, daneben das Logo der Relution Parent App

    YouTube jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr, das Spiel bis zur Hausaufgabenzeit gesperrt, die Lern-App dauerhaft offen. Solche Regeln legen Eltern in der Parent App fest, ohne das Schülergerät in der Hand zu haben. Für jede App stehen vier Arten der Einschränkung zur Wahl:

    • Vollständige Sperre oder Freigabe, bis die Parent App sie wieder aufhebt
    • Temporäre Sperre oder Freigabe, ab jetzt bis zu einem festgelegten Endzeitpunkt
    • Geplante Sperre oder Freigabe an ausgewählten Wochentagen zu festen Zeiten
    • Zeitplan-Profile für wiederkehrende Muster, einmal angelegt und dauerhaft aktiv
  • Schule und Freizeit trennen

    Die Relution Parent App auf einem Smartphone, mit der Eltern die Geräte ihrer Kinder verwalten

    Die Vorgaben der Schule gehören in den Unterricht und danach nicht mehr auf das Gerät. Viele Schulen koppeln ihre Richtlinien deshalb an das Schulnetz: Verbindet sich das Gerät mit dem Schul-WLAN, greifen die schulischen Regeln, außerhalb fallen sie weg. Was bleibt und was wechselt:

    • Dauerhaft auf dem Gerät: das WLAN-Profil der Schule und die Pflicht-Apps für den Unterricht
    • Nur im Schulnetz: die Einschränkungen für den Unterricht
    • Außerhalb der Schule gilt, was die Eltern in der Parent App gesetzt haben
    • Während einer Unterrichtsstunde hat die Vorgabe der Lehrkraft Vorrang, weil die Elterneinstellungen die niedrigste Priorität haben
    • Auf dem privaten Teil des Geräts erfasst die Schule keine Apps, Dateien oder Nachrichten
  • Daten der Schüler schützen

    Ein leuchtend rotes Vorhängeschloss aus Schaltkreis- und Binärmustern, in das blaue Datenströme fließen, vor dunklem Hintergrund

    Ein Schulgerät führt personenbezogene Daten von Minderjährigen. Wo diese Daten liegen, entscheidet der Schulträger und nicht ein Anbieter im Ausland: Relution wird in Deutschland entwickelt und betrieben, in der Schulinfrastruktur, im kommunalen Rechenzentrum oder in einer deutschen Cloud. Was das für die Schüler bedeutet:

    • Kein Apple-, Google- oder Microsoft-Konto nötig, weil die Anmeldung über das Schulkonto läuft
    • Keine Datenkommunikation mit Servern außerhalb der EU
    • Auf iPads bewertet der Inhaltsfilter Relution Decon Webseiten nach Kategorien, Altersstufen und den Listen der Bundesprüfstelle
    • Altersbeschränkungen für Apps und Inhalte setzt die Schule zentral
    • Bei Verlust sperrt die Schule das Gerät aus der Ferne oder löscht den schulischen Bereich

Ein Gerät, zwei Zuständigkeiten

Eltern verantworten die Mediennutzung ihrer Kinder, ohne die Kontrolle über ein Gerät zu haben, das von der Schule verwaltet wird. Eine Geräteverwaltung mit getrennten Rechten gibt beiden Seiten den Zugriff, den sie brauchen: der Schule für den Unterricht, den Eltern für die Zeit danach. Dabei bleiben die Daten der Schüler in Deutschland.

Häufige Fragen zur Verwaltung von Schulgeräten durch Eltern

Eltern sehen die auf dem Schülergerät installierten Apps und können jede einzelne sperren oder freigeben. Dafür stehen drei Optionen zur Verfügung: die vollständige Sperre, die bis zur Aufhebung gilt, die temporäre Sperre bis zu einem festgelegten Endzeitpunkt und die geplante Sperre an bestimmten Wochentagen zu festen Zeiten. Wiederkehrende Vorgaben lassen sich als Zeitplan-Profil hinterlegen, etwa die Freigabe von YouTube jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr. Zugriff auf Dateien, Nachrichten, Fotos oder den Standort des Kindes besteht nicht.

Im Relution Agent auf dem Schülergerät befindet sich unter den Geräteinformationen ein QR-Code, den die Eltern mit der Parent App scannen. Anschließend vergeben sie einen Gerätenamen, hinterlegen ihre E-Mail-Adresse und können dem Schuladministrator einen Freitext mitschicken, etwa den Klassennamen.

Die Freigabe erfolgt in zwei Schritten: Zuerst bestätigen die Eltern ihre E-Mail-Adresse über einen Link, danach genehmigt der Schul-IT-Administrator die Kopplung.

Bei Problemen ist die Schuladministration zuständig, nicht der Support von Relution.

Ja. Ein Schülergerät lässt sich mit bis zu fünf Parent Apps verbinden, sodass etwa beide Elternteile und ein Großelternteil eigene Zugänge haben. Umgekehrt können in einer Parent App beliebig viele Schülergeräte verwaltet werden. Die Geräte müssen dafür nicht auf derselben Schule oder demselben Relution-Server liegen.

Während des Unterrichts ja. Die zeitbasierten Einschränkungen der Eltern haben die niedrigste Priorität, sodass der Unterrichtsmodus und systemseitige Richtlinien Vorrang haben. Damit kann eine Lehrkraft die Stunde steuern, auch wenn Eltern eine App für diesen Zeitraum freigegeben hätten. Außerhalb der Unterrichtszeit gelten die Einstellungen der Eltern. Die Schuladministration kann eine bestehende Kopplung außerdem jederzeit trennen.

Auf Elternseite läuft die App auf iOS- und Android-Geräten, die Schülergeräte können iOS oder Android Enterprise sein. Die Kombination ist frei: Ein Android-Gerät der Eltern steuert ein iPad des Schülers und umgekehrt. Voraussetzung auf Schülerseite ist ein von der Schule mit Relution verwaltetes Gerät mit aktuellem Relution Agent, das die Schuladministration für die Kopplung freigegeben hat. Für das Elterngerät gibt es keine besonderen Anforderungen außer der installierten App.

Die Schule verwaltet den schulischen Bereich des Geräts. Private Apps, persönliche Dateien und Nachrichten werden nicht erfasst. Viele Schulen koppeln ihre Richtlinien zusätzlich an das Schulnetz, sodass die schulischen Einschränkungen außerhalb des Schulgeländes nicht greifen. Wie weit der Zugriff im Einzelfall reicht, legt der Schulträger fest und hält es in der Nutzungsvereinbarung fest.

Nein. Das Gerät der Eltern wird nicht von Relution verwaltet, es läuft nur die Parent App darauf. Ein externer Zugriff auf private Daten der Eltern findet nicht statt. Die App zeigt ausschließlich die Apps auf dem gekoppelten Schülergerät.

Das entscheidet die Schule beziehungsweise der Träger. Auf iPads kann der Inhaltsfilter Relution Decon eingesetzt werden, der Webseiten nach Kategorien, Altersstufen und den Listen der Bundesprüfstelle bewertet. Manche Träger lassen die Filterung nur im Schulnetz greifen und überlassen die Zeit danach den Eltern, andere filtern durchgehend. Auskunft darüber gibt die Nutzungsvereinbarung der Schule.

Relution läuft in der Infrastruktur der Schule, im kommunalen Rechenzentrum oder bei einem deutschen Cloud-Anbieter. Ein Apple-, Google- oder Microsoft-Konto für die Schüler ist nicht nötig, weil die Anmeldung über das Schulkonto im Verzeichnisdienst läuft. Eine Datenkommunikation mit Servern außerhalb der EU findet nicht statt.

Die IT-Administration der Schule sperrt das Gerät aus der Ferne oder löscht den schulischen Bereich, ohne dass das Gerät vorliegen muss. Private Inhalte bleiben bei einer Löschung des schulischen Bereichs erhalten. Über die Parent App haben Eltern keine Sperr- oder Ortungsfunktion; der Weg führt über die Schuladministration oder über den eigenen Apple- beziehungsweise Google-Dienst.

Die Schule entfernt die Verwaltung vom Gerät, womit die schulischen Richtlinien, Profile und Pflicht-Apps wegfallen. Ein elternfinanziertes Gerät bleibt Eigentum der Familie und ist danach uneingeschränkt privat nutzbar. Da die Kopplung über den Relution Agent läuft, endet mit der Verwaltung auch der Zugriff über die Parent App.